Lesson 01 of 14
Overview
Lisa Baumann: Hallo und herzlich willkommen zu MarketingFox – deinem schlauen Podcast für die Prüfung im Marketing und Verkauf! Ich bin Lisa und heute geht’s um ein Thema, das wirklich jeder kennt: Zeitmanagement. Und zwar mit der Eat That Frog-Methode von Brian Tracy. Martin, bist du bereit, den Frosch zu schlucken?
Martin Deal: Absolut, Lisa! Ich hab zwar noch nie einen echten Frosch gegessen, aber ich glaube, das Prinzip ist klar. Es geht ja darum, die unangenehmste, aber wichtigste Aufgabe zuerst zu erledigen. Aber bevor wir da einsteigen – lass uns mal ganz vorne anfangen: Ziele setzen und planen. Ohne Ziel, kein Plan, kein Erfolg, oder?
Lisa Baumann: Genau! Brian Tracy sagt ja ganz klar: Ohne ein klar definiertes Ziel und eine schriftliche Übersicht über die Schritte dorthin, bleiben Wünsche einfach nur Träume. Ich hab das früher echt unterschätzt. Ich dachte immer, ich hab mein Ziel im Kopf, das reicht schon. Aber ehrlich – ich hab mich ständig verzettelt und war am Ende nur gestresst.
Martin Deal: Das kenn ich. Und Tracy empfiehlt ja, wirklich alles aufzuschreiben – Hauptliste, Wochenliste, Tagesliste. Das klingt erstmal nach viel Aufwand, aber wenn man’s ausprobiert, merkt man: Man spart sich am Ende Zeit. Ich hab mal gelesen, dass man ohne Plan jeden Tag etwa zwei Stunden vergeudet. Zwei Stunden! Das ist fast ein halber Arbeitstag in der Woche.
Lisa Baumann: Total. Ich hab das für meine letzte Marketingprüfung ausprobiert. Ich hab mir abends immer eine Liste gemacht: Was hab ich geschafft, was kommt morgen? Und dann hab ich die Aufgaben nach der ABC/DE-Methode sortiert. Also A für superwichtig, B für wichtig, C für nice-to-have, D für delegieren – wobei, als Studentin kann ich selten was delegieren, haha – und E für einfach streichen.
Martin Deal: Das ist so typisch Schweizer Berufsalltag, oder? Alles muss organisiert sein, aber am Ende zählt, dass du die A-Aufgaben wirklich zuerst machst. Und ich find’s spannend, wie du sagst, dass das deine Prüfungsangst reduziert hat. Das ist ja auch so ein Punkt: Wenn du einen Plan hast, hast du das Gefühl, die Kontrolle zurückzugewinnen. Und das motiviert enorm.
Lisa Baumann: Ja, und es nimmt dir auch die Angst vor dem riesigen Berg an Stoff. Schritt für Schritt, Liste für Liste. Und plötzlich ist die Prüfung gar nicht mehr so ein Monster. Also, Leute: Ziele aufschreiben, Listen machen – klingt simpel, ist aber echt der Gamechanger!
Martin Deal: Und damit sind wir schon beim nächsten Punkt: Prioritäten setzen. Das berühmte Pareto-Prinzip, oder die 80/20-Regel. Lisa, wie würdest du das erklären?
Lisa Baumann: Also, im Prinzip sagt das Pareto-Prinzip: 20 Prozent deiner Aufgaben bringen 80 Prozent vom Ergebnis. Heisst, du musst rausfinden, welche Aufgaben wirklich den Unterschied machen. Ich hab das früher immer ignoriert und alles gleich behandelt – und war dann abends fix und fertig, aber irgendwie nicht weiter.
Martin Deal: Das ist so ein Klassiker. Ich hatte mal einen Studenten im Coaching in Basel, der hat sich total in Nebensächlichkeiten verloren. Er hat stundenlang Folien schön gemacht, aber die eigentlichen Prüfungsinhalte… naja, die kamen zu kurz. Wir haben dann zusammen seine Aufgaben nach Wichtigkeit sortiert – und plötzlich hatte er viel mehr Zeit für die wirklich entscheidenden Themen.
Lisa Baumann: Das ist so typisch! Ich kenn das auch von Kolleginnen, die sich ewig mit Layouts aufhalten, aber die Theoriefragen dann auf den letzten Drücker machen. Und Tracy sagt ja auch: Die A-Aufgaben sind die Schlüsselbereiche. Da musst du alles geben. Und ehrlich, das sind meistens die Sachen, auf die man am wenigsten Lust hat.
Martin Deal: Absolut. Und das ist ja auch der Unterschied zwischen Prüfungshelden und, naja, Chaoten. Die einen erkennen, was zählt, und machen das zuerst. Die anderen machen alles gleichzeitig und am Ende ist nichts richtig fertig. Ich sag immer: Ein durchschnittlicher Plan, der umgesetzt wird, ist besser als ein brillanter Plan, der nur Theorie bleibt.
Lisa Baumann: Und das gilt nicht nur für die Prüfung, sondern auch im Job. Gerade in der Schweiz, wo Effizienz und Zuverlässigkeit so wichtig sind. Also, Leute: Findet eure Schlüsselaufgaben, konzentriert euch auf die 20 Prozent, die euch wirklich weiterbringen – und lasst den Rest einfach mal liegen.
Lisa Baumann: So, jetzt kommt der Teil, den ich am schwierigsten finde: Den Frosch schlucken. Also, die unangenehmste Aufgabe zuerst machen. Martin, wie trainiert man das eigentlich?
Martin Deal: Das ist tatsächlich Übungssache. Tracy sagt ja, Selbstdisziplin ist wie ein Muskel – je öfter du sie trainierst, desto stärker wird sie. Und das fängt schon beim Arbeitsplatz an: Erstmal aufräumen, alles bereitlegen, damit du gar nicht erst abgelenkt wirst. Und dann: Einfach anfangen. Der erste Schritt ist immer der schwerste.
Lisa Baumann: Ich geb’s zu, ich schieb die A-Aufgaben auch oft vor mir her. Gerade wenn’s um Statistik geht… Aber ich hab gemerkt, wenn ich die wirklich gleich morgens mache, ist der Rest vom Tag viel entspannter. Und ich fühl mich auch besser, weil ich weiss, ich hab das Wichtigste schon geschafft.
Martin Deal: Genau das ist der Punkt. Und was viele unterschätzen: Gesunde Routinen sind die Basis für alles. Also genug Schlaf, gesunde Ernährung – das klingt so banal, aber wenn du müde bist oder dich schlecht ernährst, hast du einfach keine Energie für die wichtigen Aufgaben. Tracy vergleicht das mit einem Auto, das nur mit schlechtem Benzin fährt – das kommt auch nicht weit.
Lisa Baumann: Und das bewusste Nein sagen! Ich hab echt lernen müssen, auch mal Sachen abzusagen, die mich vom Lernen abhalten. Das ist nicht immer leicht, aber es bringt so viel. Und ich glaub, das ist auch so ein Schweizer Ding – man will’s immer allen recht machen, aber manchmal muss man einfach Prioritäten setzen.
Martin Deal: Absolut. Und wenn du das regelmässig machst, kommst du irgendwann in diesen Flow-Zustand, wo alles wie von selbst läuft. Das ist dann der Moment, wo du wirklich produktiv bist und am Ende des Tages stolz auf dich sein kannst. Ich seh das ein bisschen philosophisch: Wer sich auf das Wesentliche konzentriert, lebt bewusster und zufriedener. Und das ist doch das Ziel, oder?
Lisa Baumann: Total! Also, Leute: Schluckt den Frosch, trainiert eure Selbstdisziplin, achtet auf euch – und ihr werdet sehen, wie viel entspannter und erfolgreicher ihr durch die Prüfungszeit kommt. Martin, das war wieder richtig inspirierend mit dir!
Martin Deal: Danke, Lisa, das kann ich nur zurückgeben. Und an alle da draussen: Bleibt dran, probiert die Tipps aus und hört auch beim nächsten Mal wieder rein. Bis bald und viel Erfolg beim Lernen!
Lisa Baumann: Tschüss zusammen, und denkt dran: MarketingFox: Marketing für schlaue Füchse!