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Marketing- und Verkaufsfachleute: Prüfung mit KI vorbereiten

Lesson 13 of 14

Lerntipps für nachhaltigen Prüfungserfolg im Marketing

From MarketingFox
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Overview

In dieser Episode von MarketingFox dreht sich alles um die wirksamsten Lerntipps und Strategien für deine Marketing- und Verkaufsprüfung. Von bewährten Methoden wie Spaced Repetition über praktische Tools bis hin zu smarten Austauschmöglichkeiten – Lisa und Martin führen dich schlau durch den Lernprozess.

Marketing- und Verkaufsfachleute: Prüfung mit KI vorbereiten: Lerntipps für nachhaltigen Prüfungserfolg im Marketing — full transcript

Spaced Repetition und warum es wirkt

Lisa Baumann: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von MarketingFox! Ich bin Lisa und wie immer mit dabei: Martin. Heute tauchen wir ein in einen unserer absoluten Favoriten, wenn es ums Lernen für die Marketing- oder Verkaufsprüfung geht: Spaced Repetition. Martin, du weisst ja, ich schwärme ständig davon... aber lass uns erst kurz erklären, was diese Methode eigentlich ist.

Martin Deal: Na klar, Lisa, und danke für die Einladung! Also, für alle, die das noch nicht ausprobiert haben: Spaced Repetition bedeutet im Grunde, dass man Lerninhalte nicht einfach einmal durchgeht und dann vergisst – sondern die Inhalte in immer grösseren Abständen wiederholt. Dadurch bleibt das Wissen sozusagen frischer im Kopf und kann halt nicht so schnell durchs Raster fallen.

Lisa Baumann: Genau! Und vor allem im Marketing und Verkauf ist das so, so wichtig, weil sich die Themen ständig wandeln. Du hast ja dauernd neue Trends, Verkaufsprozesse oder sogar rechtliche Basics, die du dir merken musst – und da reicht's echt nicht, das einmal zu lesen. Ich hab das mit Consultative Selling zum Beispiel gemacht. Am Anfang war das echt ein schweres Brett für mich – so dieses, wie führe ich das Gespräch, welche Fragen stelle ich, und so weiter. Aber als ich angefangen hab, die einzelnen Schritte in Karteikarten zu packen und immer mal wieder zu wiederholen, hab ich das Ganze viel besser abgerufen – nicht nur für die Klausur, sondern auch später im Praktikum. Ok, das klang jetzt total wie ein Werbespot, aber, äh, es funktioniert halt einfach.

Martin Deal: Ganz ehrlich, das klingt wirklich überzeugend. Ich meine, der Clou beim Spaced Repetition ist halt auch, dass du selber steuerst, wann es Zeit wird, den Stoff wieder anzuschauen. Wenn du zum Beispiel merkst, nach einer Woche sitzt das Thema immer noch, dann kannst du beim nächsten Mal noch mehr Zeit dazwischen lassen. Und diese flexible Wiederholung sorgt eben dafür, dass du nicht zwei Tage vorm Test plötzlich alles aufs Mal reinprügeln musst. Ich glaub, wir haben darüber beim Thema „Gelassenheit beim Lernen“ in der letzten Folge ja auch schon gesprochen – kleine Schritte, dafür kontinuierlich, ne?

Lisa Baumann: Stimmt genau! Und das Tolle ist halt, du kriegst wirklich ein Gefühl dafür, was du kannst und was noch nicht so sitzt – viel besser als das typische „Ich glaub, ich hab alles mal gelesen...“.

Praktische Tools und Anwendung im Alltag

Martin Deal: Bleiben wir doch direkt beim Umsetzen: Also Lisa, du bist ja unsere App-Queen – welche Tools hast du für Spaced Repetition so auf dem Schirm?

Lisa Baumann: Oh, ich liebe die ganzen digitalen Karteikarten. Anki ist mein absoluter Favorit, das ist so ein bisschen nerdig, aber ultraflexibel. Du kannst eigene Karten machen, Bilder reinpacken, sogar mit Ton arbeiten. Quizlet find ich auch super – da gibt's sogar öffentliche Kartensätze fürs Schweizer Marketing, falls man ein bisschen Inspiration braucht. Ich mach mir da regelmässig Karten zu allem Möglichen: Marketingstrategien, die ganzen Modelle, Verkaufspsychologie, Trends – was halt immer wieder abgefragt wird.

Martin Deal: Total spannend, und ich seh das auch immer bei meinen Coaching-Klienten. Ein Beispiel: Da war ein junger Mann aus Basel, der hat alle Grundlagen aus der Buchhaltung konsequent mit Anki-Karten geübt – immer immer wieder, gestaffelt. Und bei der Prüfung? Die Zahlen und Begriffe kamen wie aus der Pistole geschossen. Muss aber zugeben, er war fast süchtig nach den Wiederholungen, haha! Aber das zeigt: Mit der Methode kann man auch wirklich die trockeneren Stoffe rocken.

Lisa Baumann: Ja, und ich find auch, du kannst super easy wiederholen – keine dicken Bücher mit dir rumschleppen. Und wenn ich zum Beispiel grad in der Tram sitze, kann ich schnell ein paar Karten durchgehen. Ich würde immer empfehlen, aktuelle Trends und diese Case Studies, also echte Praxisbeispiele, auch mit in die Karten zu nehmen. Das macht's einfach greifbarer und bleibt länger hängen.

Martin Deal: Was sich bei vielen auch bewährt hat, ist, die Wiederholung fest im Kalender einzuplanen. Und ruhig auch mal die Intervalle variieren, je nachdem, wie sicher man sich fühlt. Ich finde, da hilft's, wenn man eine App nimmt, die dir sagt, wann du was wiederholen darfst – dann kann man sich nicht rausreden, dass man's vergessen hat. Du kennst das, Lisa... dieser „Ich wollt ja heute lernen, aber“-Move!

Lisa Baumann: Haha, guilty! Ist echt so. Aber die Apps nerven dich halt so lange, bis du's gemacht hast. Hat auf jeden Fall meinen inneren Schweinehund ziemlich klein gehalten.

Social Learning und Lernen durch Lehren

Lisa Baumann: Wenn wir jetzt schon bei Disziplin und Motivation sind, lass uns mal auf die Lerngruppen zu sprechen kommen. Social Learning klingt erstmal so nach Schulthema, aber ich schwör, es knallt richtig. Wenn ich mich mit Kommiliton:innen austausche oder Themen erkläre, dann merke ich oft erst, wo ich wirklich noch Lücken habe.

Martin Deal: Absolut. Weisst du, das hat sogar einen Namen – „Lernen durch Lehren“. Das ist wissenschaftlich so gut belegt, und ich seh das jedes Mal: Wer den Stoff anderen erklären kann, hat's wirklich gecheckt. Ich erinnere mich noch an unseren ersten Lerngruppen-Abend, Lisa – du wolltest eigentlich Pricing erklären, bist aber dann bei Kundenpsychologie gelandet. Plötzlich wurde uns beiden klar, wie wichtig diese Übergänge vom reinen Faktenwissen zum verständlichen „Storytelling“ im Marketing sind.

Lisa Baumann: Haha, ja, das war echt peinlich, wie ich rumgestottert hab. Aber – ich hab echt was gelernt! Und ganz ehrlich, ein Aha-Moment war: Je mehr Fragen ich von euch bekommen hab, desto klarer war, wo ich noch mal nachlegen musste. Und wenn wir das dann später nochmal mit echten Praxisbeispielen durchgesprochen haben, ist es viel besser hängen geblieben.

Martin Deal: Tipps für alle, die das ausprobieren wollen: Sucht euch Leute, die ehrlich sagen, wenn etwas noch unklar ist, und stellt ruhig selbst blöde Fragen. Lerngruppe ist keine Prüfung – da darf man Fehler machen und offen sein, das ebnet erst den Weg zum Erfolg. Und, das schliesst ja eigentlich perfekt an unsere Folge über die Feynman-Methode an. Da haben wir ja auch gezeigt, wie einfach erklären das nachhaltige Lernen pusht.

Lisa Baumann: Absolut! Also Leute, egal ob ihr gerade mit Karteikarten übt, Apps ausprobiert oder in der Lerngruppe diskutiert: Probiert euch aus, bleibt dran und habt keine Angst vor Verständnislücken – genau die helfen beim Wachsen. Das war's mit unserer heutigen Episode, Martin – war wieder richtig cool!

Martin Deal: Danke, Lisa, und danke an euch's fürs Zuhören. Wir sind natürlich auch bei der nächsten Folge wieder am Start. Macht's euch bis dahin schlau und entspannt weiter, und denkt dran: Fuchsig lernen lohnt sich! Bis bald, Lisa.

Lisa Baumann: Bis bald, Martin – und euch viel Erfolg beim cleveren Lernen. Tschüss!